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Berufsorientierende Maßnahmen leiten sich ab aus dem besonderen Auftrag an die niedersächsischen Schulen, die Schülerinnen und Schüler gezielt auf eine begründete Berufswahlentscheidung und auf den Übergang von der Schule in eine berufliche Tätigkeit vorzubereiten.

Alle berufsorientierenden Maßnahmen, die für Haupt-, Real- und Oberschulen, für Gymnasien und für Gesamtschulen vorgesehen sind, haben das Ziel, den Ausbildungsund Berufseinstieg vorzubereiten.

Das Gesamtpaket der berufsorientierenden Maßnahmen vermittelt den Schülerinnen und Schülern die Erkenntnis, welchen Wert ihr bislang erworbenes schulisches Wissen hat und wie wichtig es ist, gemeinsam mit anderen gut zusammen zu arbeiten und an erteilten Aufgabenstellungen verlässlich mitzuwirken.

Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler auch, sich von der Auffassung zu trennen, dass es eine feste Einteilung in klassische „Frauen-und Männerberufe" gibt.

Die berufsorientierenden Maßnahmen unterscheiden sich an den einzelnen Schulformen, denn das Gymnasium hat durch den Bildungsauftrag im Schulgesetz ein anderes Profil als die Hauptschule. Während die Hauptschule eine vor allem berufsbezogene Schwerpunktbildung verfolgt, ist das Gymnasium eher studienbezogen ausgerichtet. Diese Unterschiede im schulgesetzlichen Auftrag zeigen sich daher auch im Bereich der Berufsorientierung.

Große Übereinstimmung besteht jedoch in dem Auftrag, dass alle Schulformen bei der Durchführung berufsorientierender Maßnahmen mit Betrieben, Wirtschaftsverbänden, berufsbildenden Schulen, der Berufsberatung und anderen außerschulischen Partnern zusammenarbeiten. Hierzu zählen auch Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft.

Bei allen Planungen der Schulen spielt daher das schulische Umfeld -das sind die konkreten Gegebenheiten in der Region - eine besondere Rolle. Die Zusammenarbeit der allgemein bildenden Schulen mit Betrieben schließt alle Einrichtungen ein, die geeignet sind, Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen in einem Ausbildungsberuf oder in eine berufliche Tätigkeit vorzubereiten, ihnen Kenntnisse über einzelne Berufe oder Berufsgruppen zu vermitteln sowie ihre Neigungen und Fähigkeiten weiter zu entwickeln.

Berufsorientierende Maßnahmen in den jeweiligen Schulformen

Hauptschule Realschule Oberschule
Betriebs- oder Praxistage X X
Schülerbetriebspraktikum X X X
Betriebserkundungen X X X
Praxisorientierte Lernphasen innerhalb des Fachunterrichts X X
Gestaltung des jährlichen Zukunftstages für Mädchen und Jungen X X X
Andere Lernangebote, die der Sicherung der Ausbildungsfähigkeit dienen X X
Profilbildung X X
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