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7.00 Uhr bis 15:30 Uhr

1. Fachlichkeit

An der Oberschule der SG Isenbüttel herrscht das Prinzip der Fachlichkeit. Lehrkräfte werden vornehmlich in ihren studierten Fächern eingesetzt.

Jede Lehrkraft hat zudem ein Fach, in dem sie fachfremd eingesetzt werden kann. Um dort langsam die notwendigen Kompetenzen zu entwickeln, erfolgt der Einsatz im fachfremden Fach nur in wenigen Jahrgängen. Es wird darauf geachtet, dass in parallelen Klassen Fachlehrkräfte zur Beratung und Unterstützung bereitstehen. Fachfremd eingesetzte Lehrkräfte nehmen Fortbildungsmöglichkeiten wahr. Fortbildungskonzept

Im Laufe der Schuljahre kann der Einsatz langsam auf mehrere Jahrgänge ausgeweitet werden.

In Ausnahmefällen und bei Versorgungsengpässen in einem Fach können weitere fachfremde Fächer hinzukommen. Die Schulleitung sucht in diesem Falle im Vorfeld das Gespräch mit den betroffenen Lehrkräften, stellt das Einvernehmen her und organisiert gegebenenfalls Unterstützung durch Fachlehrkräfte.

Langfristiges Ziel ist, dass möglichst viele Lehrkräfte in ihren studierten Fächern jeden Jahrgang mindestens einmal unterrichtet haben.

2. Pädagogische Grundsätze

Klassenlehrkräfte haben mindestens 6 Stunden Unterricht in ihrer Klasse, aus Vertretungsgründen jedoch nicht mehr als 10 Stunden. Jede Klassenlehrkraft der Oberschule unterrichtet ihre Klasse mindestens ein Mal im Nachmittagsunterricht.

In jeder Klasse wird auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen männlichen und weiblichen Lehrkräften geachtet.

Ein Wechsel der Klassenlehrkräfte findet in der Regel jeweils nach Klasse 7 statt.

Auf Beschluss der Gesamtkonferenz vom 15. Oktober 2015 wurde der Abschnitt "Klassenlehrkräfte" folgemdermaßen geändert:

Ein Wechsel der Klassenlehrkäfte findet in der Regel jeweils nach Klasse 8 statt. In begründeten Fällen kann ein individueller Wechsel erfolgen.

Aus Gründen der Kontinuität sollen Fachlehrkräfte die jeweiligen Klassen mindestens in zwei aufeinander folgenden Jahren unterrichten.

Wenn möglich, sollen Synergieeffekte mit dem Ganztagsunterricht erzielt werden. Demnach sollen Lehrkräfte, die in einer Klasse im Ganztagsunterricht eingesetzt werden auch in einem anderen Fach in der Klasse unterrichten. Dies gilt besonders für die Ganztagsmodule sowie für die Kurse zur Prüfungsvorbereitung. →Methodenkonzept Ganztagskonzept

3. Einsatzplanung unter Berücksichtigung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes

Einsatzwünsche von Kolleginnen und Kollegen werden vorher abgefragt und finden Eingang in die Überlegungen zur Einsatzplanung.

Um Belastungen zu minimieren, erfolgt der Einsatz in möglichst wenigen Lerngruppen und/oder mit gleichen Fächern in parallelen Klassen. Fachfremder Einsatz wird wie unter Punkt 1 gehandhabt.

Übermäßige Belastung durch zu viel Einsatz in Prüfungsfächern der 10. Klasse soll vermieden werden. In der Regel soll keine Lehrkraft mehr als 2 schriftliche Abschlussarbeiten betreuen müssen.

Belastungen, die sich durch eine Vielzahl von mündlichen Prüfungen ergeben könnten, sind bei der Einsatzplanung zu berücksichtigen, sofern dies möglich und gewünscht ist.

Zusätzliche Belastungen werden durch die Sammlung von fertig erstellen Prüfungen im abgemildert (zu finden im Onlinebereich).

Die vorstehenden Grundsätze stehen immer unter dem Vorbehalt der aktuellen Versorgungssituation und/oder eventuellen organisatorischen Zwängen.

Beschlossen und genehmigt auf der Gesamtkonferenz vom 13.11.2014